Es ist normal,
verschieden zu sein.


Das Motto der Lebenshilfe soll deutlich machen, dass es keine Norm für das Menschsein gibt; gerade die Vielfalt und die Verschiedenheit von uns Menschen bereichern unser Leben.
 
Es ist unser Anliegen, Menschen, die verschieden sind, Unterstützung und Hilfen anzubieten. Ihnen ein Zuhause zu geben, wo Wohlbefinden, Förderung und Begleitung im Vordergrund stehen. Ihnen und ihren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Für all das steht die Lebenshilfe seit nunmehr
50 Jahren.
 
Wir freuen uns auf Sie.


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Stiftung Lebenshilfe

Sie unterstützt die unter- schiedlichen Aufgaben-
bereiche der Lebenshilfe Mitte Vest e.V. und leistet in Zeiten knapper Mittel ihren Beitrag zur Finanzierung von Hilfen für behinderte Menschen. Weiterlesen

 

Angebote

Wohnen & Leben
Infos über unsere Wohn-
stätten Lisa-Naß-Haus, Die Schleuse und Strünkede-
straße sowie unsere Außenwohngruppe und Betreutes Wohnen.
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Angebote & Hilfen
Netzwerkberatung, Familien unterstützender Dienst, Flexible ambulante erziehe-
rische Hilfen, Integra-
tionsfachdienst, Autismus-
beratung, Betreutes Wohnen in Familien, Freizeitreckies.
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Bildung & Freizeit
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angebote für Erwachsene.
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Beratung
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„Zukunft Wohnen“ Perspektiven schaffen – Möglichkeiten gestalten

2018 06 11 kick01Unter der Überschrift „Zukunft Wohnen“ Perspektiven schaffen – Möglichkeiten gestalten richtete die Lebenshilfe Mitte Vest e. V. am 04.05.2018 eine Informationsveranstaltung in den Räumen der St. Pius Gemeinde aus. Hier wurde das Thema „Wohnen für Menschen mit Behinderung“ aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

Zu Beginn berichtete Herr Wilms Kuballa von den veränderten politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen durch das Bundesteilhabegesetz und die UN-Behindertenrechtskonvention mit deren Auswirkungen auf die bestehende Wohn- und Unterstützungslandschaft für Menschen mit Behinderung. So soll die Veranstaltung als Auftakt dafür dienen, gemäß den beschriebenen Veränderungen mögliche Wohnperspektiven aufzuzeigen, das entsprechende Verfahren für eine Kostenbewilligung zu erläutern und diesbezügliche Fragen zu klären.

Im Anschluss daran stieg Herr Hoffjann (Fachreferent Wohnen für Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe des Paritätischen NRW) tiefer in das Thema ein. Zunächst verdeutlichte er die positiven Entwicklungen im Bereich der Wohnperspektiven für Menschen mit Behinderung. Lebten diese früher häufig in großen Wohneinrichtungen oder bis ins hohe Alter im Elternhaus mit wenigen Alternativen, gibt es heute deutlich mehr Wahlmöglichkeiten zum Wohnen. Dazu zählen z. B. das Ambulant unterstützte Wohnen in der Einzel- oder Paarwohnung, Wohnen in Wohngemeinschaften, Wohnen in Hausgemeinschaften oder kleineren Appartements mit Gemeinschaftsräumen. Hierdurch können Menschen mit Behinderung vielfach selbstbestimmter und selbstständiger leben. Das heißt aber auch mehr Eigenverantwortung in der Alltagsbewältigung zu übernehmen.
In den unterschiedlichen Wohnsettings gibt es unterschiedliche (personelle) Ausstattungen. Von einer 24 Stunden – Betreuung mit hauswirtschaftlichem Personal, Betreuungs- und Pflegefachkräften im gemeinschaftlichen Wohnen bis hin zu einer Unterstützung an wenigen Stunden in der Woche im Ambulant unterstützten Wohnen.
Nach der Beschreibung des Verfahrens zur Kostenbewilligung beim zuständigen Sozialleistungsträger (Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)) verdeutlichte Herr Hoffjann das Spannungsfeld zwischen dem leistungsberechtigten Menschen mit Behinderung, der bei der Auswahl seiner Wohn- und Unterstützungsform ein Wunsch- und Wahlrecht hat, und dem Kostenträger (LWL), der die Angemessenheit der Kosten berücksichtigen muss.
Um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Orientierung zu geben und ein Gefühl dafür zu vermitteln, welche Aspekte für den Kostenträger für eine Kostenbewilligung ausschlaggebend sind, füllten diese (teilweise stellvertretend für ihr Angehörigen) einen Kurzfragebogen zur persönlichen Bedarfseinschätzung aus. Anhand des ausgefüllten Bogens konnten die Anwesenden eine Tendenz für ein entsprechendes Wohnsetting erkennen bzw. mit welcher Intensität in welchen Lebensbereichen eine Unterstützung erforderlich ist.
Nach der anschließenden ausführlichen inhaltlichen Beschreibung des Gemeinschaftlichen Wohnens, von Wohn- und Hausgemeinschaften und des Ambulant unterstützten Wohnens folgte ein Austausch mit den Anwesenden. Hierbei wurde im Wesentlichen das Interesse an neuen individuellen Wohnsettings neben den bestehenden Angeboten deutlich.
Wir möchten Sie bei Interesse auf Ihrem zukünftigen Weg begleiten und bieten deshalb eine Reihe von Folgeveranstaltungen an, die zur Orientierung und Entscheidungsfindung beitragen sollen. Zudem möchten wir die Bildung von Interessengruppen anstoßen und auf Wunsch auch begleiten. So können Sie sich gemeinsam auf den Weg begeben, um für sich selber, Ihre Angehörigen oder anvertraute Personen eine Wohnperspektive zu gestalten.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!
Bei Interesse, Fragen und/ oder Anregungen melden Sie sich gerne bei:

Bettina Mühlen
Tel.: 02361 906 2522 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Stefan Wilms Kuballa
Tel.: 02361 906 250 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte beachten Sie auch die Folgetermine zum Projekt "Zukunft Wohnen"  

Termine 2018 "Zukunft Wohnen"  Wir freuen uns auf Sie!

 

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Termine

Ausstellung zum persönlichen Budget
Donnerstag, 29.11.18 
14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Cafe der Lebenshilfe
Weißenburgstraße 2
45657 Recklinghausen

2. Autismustag am 15.02.2019
PDF-Datei: Information und Anmeldung

Termine zum Pojekt "Zukunft Wohnen"

PDF-Datei: Termine 2018

Konzert: "COVER-SÄNGER"
Samstag, 1. 12.2018
19.00 Uhr bis 22.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)

Heinrich Pardon Haus
Wichernstraße 2
45659 Recklinghausen
Telefon 02361-44666
Eintritt 3 Euro (Begleitperson frei)

Gesprächsgruppe für junge Erwachsene Asperger/
Aspergerinnen
14.11.2018
16.30 Uhr in der Weißenburgstr.2, 45663 RE
Bei Interesse melden bei:
K. Menzel, Autismus-Beratung
Tel. 02361/6581075 


  

 

Offene Stellen

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Bundesfreiwilligendienst (BFD) und andere freie Stellen.
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