Es ist normal,
verschieden zu sein.


Das Motto der Lebenshilfe soll deutlich machen, dass es keine Norm für das Menschsein gibt; gerade die Vielfalt und die Verschiedenheit von uns Menschen bereichern unser Leben.
 
Es ist unser Anliegen, Menschen, die verschieden sind, Unterstützung und Hilfen anzubieten. Ihnen ein Zuhause zu geben, wo Wohlbefinden, Förderung und Begleitung im Vordergrund stehen. Ihnen und ihren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Für all das steht die Lebenshilfe seit nunmehr
50 Jahren.
 
Wir freuen uns auf Sie.


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bereiche der Lebenshilfe Mitte Vest e.V. und leistet in Zeiten knapper Mittel ihren Beitrag zur Finanzierung von Hilfen für behinderte Menschen. Weiterlesen

 

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Lotsen führen in ein selbstbestimmtes Leben

2018 06 15 lotsenKREIS RECKLINGHAUSEN. Neues Beratungsangebot für Menschen mit Behinderungen nimmt seine Arbeit auf – unabhängig und auf Augenhöhe. Dieser Artikel ist am 14.6.2017 in der RZ erschienen. Bild und Text von Markus Geling
Menschen mit Behinderungen sollen möglichst selbstbestimmt leben können: Das ist das Ziel der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung – kurz: EUTB. Dieses Beratungsangebot wird derzeit seitens des Bundes deutschlandweit aufgebaut.

Im Kreis Recklinghausen ist dafür ein Kooperationsverbund zuständig. Dieser umfasst fünf Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes: die Lebenshilfe aus mehreren Städten, den Verein Ernst-Lossa-Haus sowie die PariSozial Emscher-Lippe.
„Unser Slogan lautet ‚Eine für Alle‘. Das sagt schon einiges aus“, sagt Peter Leidig.
Er und die vier anderen Berater sehen sich als unabhängige Lotsen, die Ratsuchende kostenlos durch den Paragrafen-Dschungel der verschiedenen Sozialgesetzbücher führen. „Da kann man als Betroffener nämlich schon mal den Überblick verlieren“, weiß Christina Wienkötter.
Sie und ihre Beraterkollegen wollen sich um sämtliche Fragen von Behinderten kümmern und jeweils nach individuell passenden Lösungen suchen – egal, ob es um die Beantragung von medizinischen Hilfsmitteln geht, eine Assistenz am Arbeitsplatz oder das „Persönliche Budget“, worunter man eine Geldzahlung anstelle von Dienst- oder Sachleistungen versteht.
Bestehende Beratungsangebote von Kosten- oder Leistungsträgern – also etwa Kranken- oder Pflegekassen – sollen durch die EUTB ergänzt werden. „Denn zu uns kann man auch ohne konkretes Anliegen kommen“, sagt Stefan Wilms Kuballa, Geschäftsführer der Lebenshilfe Mitte Vest e.V. „Wir wollen nicht nur einzelne Fragen wie die nach Leistungsansprüchen beantworten, sondern vollumfänglich beraten“ – „damit die Betroffenen nicht mehr von Pontius nach Pilatus rennen müssen“, wie Leidig ergänzt.
Andere Betroffene sollen eingebunden werden
Wichtig sei bei der EUTB auch, dass die Ratsuchenden nicht nur mit Paragrafen und Zahlen konfrontiert, sondern verständlich und auf Augenhöhe beraten würden. Um das zu betonen, so Sven Lütkehaus, sollen Betroffene in Zukunft auch Hilfe und Tipps von anderen Betroffenen erhalten können. Deshalb sei es nun eine weitere Aufgabe für die Kooperationspartner, entsprechende Frauen und Männer zu finden und zu schulen, um sie dann als Ehrenamtler einzubinden, so der Geschäftsführer der PariSozial Emscher-Lippe weiter. Passend dazu wolle man auch eng mit der Selbsthilfe zusammenarbeiten.
Dass die Beratung für Menschen mit Behinderung ausgebaut wird, hat nach Angaben von Wilms Kuballa mit der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes zu tun, welches auch mit Blick auf die UN-Behindertenrechtskonvention erlassen wurde. Für die EUTB stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales deutschlandweit jährlich 58 Mio. Euro zur Verfügung. Das an den Bedürfnissen der Ratsuchenden ausgerichtete Angebot soll laut Lütkehaus bis 2020 aufgebaut und ausprobiert werden. Eine Verlängerung um zwei Jahre sei bereits jetzt ein Thema. „Und wir glauben, dass das Ganze gute Chancen hat, sich anschließend als Regelangebot zu etablieren.“
Grundsätzlich geht man laut Leidig davon aus, dass etwa zehn Prozent der Bevölkerung Menschen mit Behinderungen sind. Die EUTB will aber noch viel mehr Leute ansprechen – auch Menschen, die vielleicht bald behindert sind, chronisch Kranke sowie Angehörige oder auch Betreuer von Betroffenen.

Die Kooperationspartner
Die ergänzenden, unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) der fünf Kooperationspartner im Kreis RE:

  • EUTB PariSozial Emscher-Lippe gGmbH, Elisabeth Kemper, Oerweg 38, Haus 4, Recklinghausen, Tel. 0 23 61 / 90 989 20

  • EUTB Ernst-Lossa-Haus Haltern, Christina Wienkötter, Rekumerstraße 6, Haltern, Tel. 0 23 64 / 89 80 556

  • EUTB Lebenshilfe Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop e.V., Peter Leidig, Kukelke 3, Waltrop, Tel. 0 23 09 / 95 88 14

  • EUTB Lebenshilfecenter Dorsten, Jennifer Palm, Suitbertusstraße 14, 46282 Dorsten, Tel. 0 23 62 / 20 10 45

  • EUTB Lebenshilfe Mitte-Vest, Jan Jostarndt, Weißenburgstraße 2, Recklinghausen, Tel. 0 23 61 / 89 08 800

Die LH Mitte Vest e.V. bedankt sich bei der RZ und Herrn Geling für die Bereitstellung dieses Beitrages 

Termine

2. Autismustag am 15.02.2019
PDF-Datei: Information und Anmeldung

Termine zum Pojekt "Zukunft Wohnen"
PDF-Datei: Termine 2018
A
chtung! Terminänderung
weitere Information dazu:
Terminänderung am 21.9.

Elternstammtisch Autismus

24.10.2018
20.00 Uhr in der Weißenburgstr.2, 45663 RE

Gesprächsgruppe für junge Erwachsene Asperger/
Aspergerinnen

19.09.2018
14.11.2018
jeweils 16.30 Uhr in der Weißenburgstr.2, 45663 RE
Bei Interesse melden bei:
K. Menzel, Autismus-Beratung
Tel. 02361/6581075 


  

 

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